Aktuelles aus dem Team Overath

Teamarbeit 2011

Nach dem erfolgreichen Abschluss unseres indianischen Projektes "Lakoh Witschoka - Die Lebensweise der Lakota" richten wir die Teamarbeit noch mehr auf die praktische Umsetzung unserer Maxime "Naturschutz als positive Lebensphilosphie". Mit dem neuen Wissen aus unserem Lakota-Projekt sehen wir uns Menschen und unser menschliches Tun mit anderen Augen. Wir sehen die Natur und unsere Beziehung zur Natur mit anderen Augen. Durch Wanderungen und sinnvolle Beiträge zum Natur- und Artenschutz fügen wir unser neues Wissen mit Aktivitäten zusammen. Das hört sich zunächst sehr theoretisch und abgehoben an - aber wer dies in der Praxis erlebt, wird das verstehen.

Erste Einstimmung in das neue Bundesprojekt "Wiese"!
... ist ein Team im Umbruch!

Frühjahr/Sommer 2011

Mit dem Start des Frühlings wurden unsere natur-kulturhistorischen Exkursionen um damit verbundene Biotope und Habitate erweitert. Durch unsere neue Kooperation mit der Jugendarbeit des Rheinisch-Bergischen-Naturschutzvereins (RBN) konnten wir neue Erkenntnisse über die „Nordregion“ der Gemeinde Overath und den südlichen Teil des Gebiets um die Kreisstadt Bergisch Gladbach sammeln. 
Der RBN besitzt ein Gelände mit einer ehemaligen Tongrube. Durch langjährige Biotoppflege konnte der Verein erreichen, dass hier die äußerst seltenen Gelbbauch-unken optimale Lebensbedingungen vorfinden – in einem von 2 Standorten in Nordrhein-Westfalen. 
Gelbbauchunken sind „Kulturfolger“ und leben in Pfützen und kleinen Tümpeln, die ihnen die Menschen durch Tagebau und in unserem Fall Tonabbau hinterlassen haben. 
Zusammen mit dem RBN werden wir in Zukunft dafür, dass diese Biotope erhalten bleiben. Darüber hinaus werden wir im 3. Quartal die vorhandenen Steilwände des Steinbruchs untersuchen und kartieren. Wanderungen in die nahen Habitate Krebsbachtal, Freudental und Strundetal inkl. Orchideensuche (z.B. kurzblättriges Waldvögelchen) haben uns eindrücklich vor Augen geführt: 
1. Wahre „Naturschätze“ gibt es noch, wenngleich und zum Glück sehr versteckt! 
2. Die Natur „erobert“ sich vormals intensiv vom Menschen genutzte Bereiche zurück (siehe ehemaliges Sprengstoff-Testgelände im Strundetal). Die Schäden bleiben aber dennoch bestehen, wie die Bodenverseuchung und Erosion. 
3. Wanderungen machen Kindern und pubertären Jugendlichen sehr viel Spaß, wenn es viel zu entdecken gibt.

Start ins neue Jahr

Das neue Jahr 2011 begann mit einer kon-zeptionellen, inhaltlichen Neuorientierung. Statt auf Projekte zu setzen, die über einen langen Zeitraum laufen, haben wir im 1. Quartal neue Prioritäten gesetzt: Wer unsere Maxime „Naturschutz als positive Lebensphilosophie“ auch tatsächlich verinnerlichen und leben möchte, muss wissen welche Natur ihn umgibt und wie der Mensch einst und heute mit und gegen die Natur hier wirkte und wirkt. Aus diesem Grund standen Wanderungen und Ausflüge mit natur-kulturhistorischem Bezug im Vordergrund. Dabei wurde mit Sagen, Legenden und Geschichten das Leben und Wirken der Vorfahren in der Region erforscht und deren Einflussnahme auf die heimische Natur. Hoch interessant war dabei, welche Überreste dieses Wirkens auch heute noch sichtbar sind.
Mit Ende des Jahres 2010 endete das Projekt „Lakoh Witschoka – Die Lebensweise der Lakota“. Das gesamte Team der Overather Natur-Ranger erhielt in den vergangenen zwei Jahren einen beeindruckenden Einblick in die Kultur und die Grundlagen der Lebensphilosophie der Lakota-Indianer.
Unsere Aktivitäten im Rahmen des Projektes „Lakoh Witschoka – Die Lebensweise der Lakota“ wollten wir auch anderen Menschen zugänglich machen und haben das gleich mit dem schönen Sommerwetter verbunden. Lest hier mehr!
Im 2. Quartal des Jahres 2010 haben wir unsere Tätigkeiten im Rahmen des Projektes „Lakoh Witschoka – Die Lebensweise der Lakota“ intensiviert. Konkret bedeutet das, dass alle Aktivitäten entsprechend der jahreszeitlichen Möglichkeiten bezüglich Vegetation und Wetter durchgeführt wurden.
Hier findet ihr unseren 1. Quartalsbericht 2010.
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