Sielmanns Natur-Ranger
Deutschland e.V.
Die Jugendorganisation der Heinz Sielmann-Stiftung
Projekt: Hohes Venn
Palsen sind Bodenformationen, die vor ca. 10.500 Jahren im subarktischen Klima der ausklingenden letzten Eiszeit entstanden sind. Es handelt sich um runde, ovale oder auch unregelmässig geformte, von Wällen eingefasste Bodenvertiefungen mit Durchmessern zwischen 15 und 150 Metern. In den frühen Jahren dieses Jahrhunderts sind die Wälle durchstochen worden. In die dann trockengefallenen Vertiefungen wurden Fichten gepflanzt.
Unter Beteiligung der SNR wurden (und werden noch immer) die Durchstiche wieder abgedichtet und standortfremde Pflanzen entfernt (Fichten/Weiden).
In den Vertiefungen stellt sich in erstaunlich kurzer Zeit wieder Moorvegetation ein: Schmalblättriges und scheidiges Wollgras, Gemeine Moosbeere, rundblättriger Sonnentau, rotes Bultentorfmoos, Seggen, Binsen usw.
Auf den Wällen findet sich die trockeneren Boden lebende Heidevegetation. Aus Monokulturen werden wieder Lebensräume mit großer Vielfalt bei Flora und Fauna.
Außerdem spielen die Palsen eine wichtige Rolle als letztes Refugium für Tier- und Pflanzenarten, die am Ende der letzten Eiszeit in unserer Gegend weit verbreitet waren, und die jetzt ihren Hauptlebensraum in Skandinavien haben. Zudem bildet sich in den wieder vernässten Palsen das so charakteristische Schwingmoor.
Je mehr Palsen die SNR wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen, um so mehr "ökologische Trittbretter" schaffen sie, das heißt, viele, viele seltene Tiere und Pflanzen finden wieder einen ihnen gemässen Lebensraum. Die Maßnahmen sind mit dem Umweltamt und den zuständigen Forstbehörden abgestimmt, werden von dort mit fachlichem Rat unterstützt.
Unter Beteiligung der SNR wurden (und werden noch immer) die Durchstiche wieder abgedichtet und standortfremde Pflanzen entfernt (Fichten/Weiden).
In den Vertiefungen stellt sich in erstaunlich kurzer Zeit wieder Moorvegetation ein: Schmalblättriges und scheidiges Wollgras, Gemeine Moosbeere, rundblättriger Sonnentau, rotes Bultentorfmoos, Seggen, Binsen usw.
Auf den Wällen findet sich die trockeneren Boden lebende Heidevegetation. Aus Monokulturen werden wieder Lebensräume mit großer Vielfalt bei Flora und Fauna.
Außerdem spielen die Palsen eine wichtige Rolle als letztes Refugium für Tier- und Pflanzenarten, die am Ende der letzten Eiszeit in unserer Gegend weit verbreitet waren, und die jetzt ihren Hauptlebensraum in Skandinavien haben. Zudem bildet sich in den wieder vernässten Palsen das so charakteristische Schwingmoor.
Je mehr Palsen die SNR wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzen, um so mehr "ökologische Trittbretter" schaffen sie, das heißt, viele, viele seltene Tiere und Pflanzen finden wieder einen ihnen gemässen Lebensraum. Die Maßnahmen sind mit dem Umweltamt und den zuständigen Forstbehörden abgestimmt, werden von dort mit fachlichem Rat unterstützt.
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