Sielmanns Natur-Ranger
Deutschland e.V.

Die Jugendorganisation der Heinz Sielmann-Stiftung

Willkommen auf unseren Teamseiten

Nazira: "Hallo, ich bin Nazira, die wilde Narzisse.
In jedem Frühling blühen wir zu Hunderttausenden in der Eifel und im Hohen Venn.
Zusammen mit Fin, der Fichte, bin ich auf dem Logo des Teams Monschau zu sehen."

Fin: "Ich bin robust und wachse schnell. Mein Holz ist sehr vielseitig verwendbar, so z.B. von Geigenbauern als auch von Bau- und Möbelschreinern. Den Hopi-Indianern in Nordamerika bin ich heilig, und die alten Römer verbanden mich mit Totenkult und Trauer. Ganz berühmt bin ich 1x im Jahr als festlich geschmückter Weihnachtsbaum."
Das Team besteht zur Zeit aus 30 Mitgliedern im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. 
Das Team hilft seit vielen Jahren bei Renaturierungsarbeiten im Hohen Venn und in den Tälern der Rur und des Ermesbaches. Beim Projekt "Lebendige Bäche in der Eifel" sind sie aktiv beim "Tännchen zupfen": In den Bachtälern, in denen die Fichten- Monokulturen entfernt wurden, machen sie die "Feinarbeit", indem sie Naturaufwuchs -kleine Tännchen zwischen ca. 10 und 100 cm Höhe- entfernen.

Dies in Zusammenarbeit mit den Biostationen Stolberg und Nettersheim und mit Hilfe der befreundeten Teams aus Elsdorf, Dormagen und Overath. Aber auch Fledermäuse, Schwalben, Schmetterlinge und Solitärbienen haben es gut. So baute das Team ein Schwalbenhaus mit 30 Nestern, viele Fledermauskästen, legte eine Schmetterlingswiese an und hat in letzter Zeit eine Menge Nistgelegenheiten für die Solitärbienen gebaut. Ausserdem wurde im Rurtal ein großes Hordengatter (50x70 m) gebaut, in dem sich eine Naturwaldzelle entwickeln soll.

Ökologische Trittbretter bauen. Palsenrenaturierung im Hohen Venn.
Palsen sind Bodenformationen, die vor ca. 10.500 Jahren im subarktischen Klima der ausklingenden letzten Eiszeit entstanden sind. Es handelt sich um runde, ovale oder auch unregelmässig geformte, von Wällen eingefasste Bodenvertiefungen mit Durchmessern zwischen 15 und 150 Metern. In den frühen Jahren dieses Jahrhunderts sind die Wälle durchstochen worden. In die dann trockengefallenen Vertiefungen wurden Fichten gepflanzt.
In Zusammenarbeit der Sielmanns Natur-Ranger mit dem ortsansässigen Zimmermann wurde ein Schwalbenhaus nahe Monschau, in Mützenich gebaut. In luftiger Höhe von vier Metern wurde das „Mehrfamilienhaus“ für Mehlschwalben errichtet. Rund 100 vorgefertigte Schwalbennester wurden angebracht. So verbringen die Schwalben nach ihrer langen "Anreise" nicht so viel Zeit mit dem Bau neuer Nester, sondern können ihre ganze Energie für die neue Brut einsetzen.
X