Sielmanns Natur-Ranger
Deutschland e.V.
Die Jugendorganisation der Heinz Sielmann-Stiftung
Einheimische Schmetterlinge
Projektvorschlag: Der Schwalbenschwanz
Was können wir also tun für den Schwalbenschwanz? Generell ist es gut, wenn wir Ihm verstärkt Futterpflanzen anbieten! Möhre, Dill und Kerbel etc. können wir zudem selbst gebrauchen und bei der Erfolgskontrolle der Aktion verarbeiten! Tipp: Die Futterpflanzen lassen sich in ein Kräuterbeet integrieren, dessen „Würze“ man sich nach genauer Inspektion bei der Aktion mit den bunten Raupen teilt! Eigene, sehr positive Erfahrungen habe ich mit –nennen wir es: „Steinhaufenbeeten“:
„Steinhaufenbeet“ Aus angehäuften Steinen, in denen möglichst viele Verstecke für Eidechsen, Schlangen, Mauswiesel oder Igel geschaffen werden, können recht schöne „Naturbauwerke“ geschaffen werden! Wir holten unsere Steine als Lesesteine vom Feld, welche die Bauern ansonsten in einen Graben geschüttet hätten.... es lohnt sich nachzufragen! Das Anlegen von verschiedenen Verstecken macht viel Spaß... außerdem speichern die Steine einen Teil der Sonnenwärme und reflektieren sie auch auf unsere Futterpflanzen! Im ersten Jahr zählten wir auf einem Steinhaufen in der Wiese nicht nur 8 Schwalbenschwanzraupen, sondern auch gleich bis zu 5 Zauneidechsen gleichzeitig!
Es sollte aber in jedem Falle auf das Mikroklima geachtet werden –Vorsicht! – Zimmerluft ist häufig zu trocken! Für die Verpuppung ist darauf zu achten, dass den abwandernden „Herbst-Raupen“ (vielleicht in einer eingestellten Plastikwanne) ein Torf/ Mulch / Heu -Bodengrund angeboten wird! Die Nachkommen der ersten Generation verpuppen sich meist höher an Pflanzenstengeln! Puppen in Ihre Lage sollten grundsätzlich nicht gelegt werden! Die erfolgreiche Verpuppung wird dadurch gefährdet (Das gilt natürlich auch für Beobachtungen von Admiral, Tagpfauenauge und co anBrennesseln)! Zur Beobachtung der Raupen und Tiere ist von offizieller Seite eine Genehmigung einzuholen, da die Tiere geschützt sind! Am besten beim örtlichen Kreisamt / Naturschutzverwaltung nachfragen!
„Steinhaufenbeet“ Aus angehäuften Steinen, in denen möglichst viele Verstecke für Eidechsen, Schlangen, Mauswiesel oder Igel geschaffen werden, können recht schöne „Naturbauwerke“ geschaffen werden! Wir holten unsere Steine als Lesesteine vom Feld, welche die Bauern ansonsten in einen Graben geschüttet hätten.... es lohnt sich nachzufragen! Das Anlegen von verschiedenen Verstecken macht viel Spaß... außerdem speichern die Steine einen Teil der Sonnenwärme und reflektieren sie auch auf unsere Futterpflanzen! Im ersten Jahr zählten wir auf einem Steinhaufen in der Wiese nicht nur 8 Schwalbenschwanzraupen, sondern auch gleich bis zu 5 Zauneidechsen gleichzeitig!
Standort und Vorbereitung
Man sollte den Ort natürlich gut auswählen – Wir brauchen Wärme, Geländerelief (Höhe) und für ein „Steinhaufenbeet“ benötigen wir bekannterweise viele Hände und viele Steine! Es kann von Vorteil sein, wenn die „Ranger“ im Frühjahr zu Hause bereits eine große Zahl von Futterpflanzen vorkultivieren, damit bei der Bepflanzung eines „Kräuter-Steinhaufen-Schmetterlingsgartens“ genügend Pflanzen zur Verfügung stehen!Vorbereitung der Futterpflanzen
Man kann auch durch sorgfältige Kultur und Auspflanzung der „wilden“ Doldenblüter die Wildpflanzen fördern! Hierbei sollte aber darauf geachtet werden, dass bei Entnahme einiger Wildpflanzensamen keine geschützten Pflanzen zu Schaden kommen! Wenige Samen zu sammeln, die bei guter Pflege zu einem hohen Anteil zu Jungpflanzen werden, ist sicher besser, als den Samenstandort halb abzuernten, wenn kaum eine Pflanze überlebt!Eigene Erfahrungen
Neben Dill, Wilder Möhre und Petersilie haben wir Thymian, Wilden Oregano, Arnika und am unteren Teil des Haufens auch vermehrt Salbei gepflanzt..... Am Oregano und dem Thymian tummeln sich die Kleinen Heufalter –auf den Doldenblütern sind in der oberen Etage zahlreiche Wespen, Bienen und Fliegen zu beobachten!!! Es kann sicherlich auch eine „Steingartenmischung“ von Wildpflanzen eingebracht werden –probieren wir gerade aus! Von den herkömmlichen Schmetterlingsmischungen halte ich persönlich nicht ganz so viel, da hier oft viele nordamerikanische, einjährige Arten enthalten sind, die auch eher fremd wirken! Passende einheimische Doldenblüter und andere Pflanzen vorkultivieren halte ich persönlich für besser! Oft erscheinen diese fremden Arten zudem nur einjährig! Im Internet gibt es aber Angebote von ökologischen Gärtnereien, die Wildpflanzensamen aus eigener Kultur anbieten. Adressen dazu findet man auch beim „NABU“ oder „BUND“!Beobachtungskäfige / Raupen
Es ist möglich aus „Dachlatten“ und Gardinenstoff eine Schmetterlingsvoliere zu bauen. Die Voliere sollte hoch genug sein, so dass auch größere Pflanzen darin Platz haben. Als Boden hat sich in eigenen Erfahrungen ein Stück Küchenarbeitsplatte gut bewährt, da etwaiges Gieswasser hier keinen Schaden anrichten kann (Schnittkannten mit Harz und Wachs behandeln!) Man kann z.B. eingegrabene Töpfe oder vorgezogenen Pflanzschalen mit Dill / Möhren, die man zur Flugzeit ausbringt mit den Raupen einige Tage beobachten!Es sollte aber in jedem Falle auf das Mikroklima geachtet werden –Vorsicht! – Zimmerluft ist häufig zu trocken! Für die Verpuppung ist darauf zu achten, dass den abwandernden „Herbst-Raupen“ (vielleicht in einer eingestellten Plastikwanne) ein Torf/ Mulch / Heu -Bodengrund angeboten wird! Die Nachkommen der ersten Generation verpuppen sich meist höher an Pflanzenstengeln! Puppen in Ihre Lage sollten grundsätzlich nicht gelegt werden! Die erfolgreiche Verpuppung wird dadurch gefährdet (Das gilt natürlich auch für Beobachtungen von Admiral, Tagpfauenauge und co anBrennesseln)! Zur Beobachtung der Raupen und Tiere ist von offizieller Seite eine Genehmigung einzuholen, da die Tiere geschützt sind! Am besten beim örtlichen Kreisamt / Naturschutzverwaltung nachfragen!