Samstag, 31. Juli 2004 - 6. Tag

Heute waren die Jungs aus Dormagen, Elsdorf, Christina, Christel und ich die ersten, die sich im Speisesaal trafen und zwar noch lange, bevor die Jugendherberge das Frühstück fertig hatte (tja, woran das wohl lag? Die Herbergsmutter sah sehr erstaunt aus). Team Jena hatte ihren Thomas im Speisesaal vergessen. Er saß dort schlafend mit dem Kopf auf dem Tisch. Statt, dass die Betreuer die Ranger weckten, verlief es heute andersrum. Nach reichlich Kaffee- und Teegenuss kamen nach und nach alle Teilnehmer im Speisesaal zusammen. Bei allen waren nun tiefe, dunkle Augenringe erkennbar, auch rote Augen waren nicht selten.

Schnell wurden Koffer gepackt, die Zimmer ausgefegt und alle trafen sich reisefertig am Haupteingang. Eine lange Abschiedzeremonie folgte, in dem jeder jedem die Hand schüttelte oder man sich noch mal herzlich umarmte. Dann ging es los: Team Aken und Team Magdeburg fuhren mit dem Auto heimwärts, während der Rest noch den Weg zum Bahnhof antrat. Unterwegs überholte uns noch der Trecker mit unserem Gepäck. Zügig quetschen wir uns alle in den Zug und viele versinken sofort in ihre Traumwelt. Im Zug werden dann die letzten Fotos gemacht; beliebtes Motiv: schlafende Ranger. In Würzburg angekommen, trennten sich schnell unsere Wege und plötzlich waren Christel und ich wieder allein. Uns beiden konnte man ansehen, dass wir uns noch geistig im Sommercamp befanden. Viele Freunde (ob alt oder neu) werden wir nun lange nicht mehr wieder sehen. Es bleibt tut aber eine Vielzahl an Erinnerungen, die, glaub ich, zum größten Teil sehr positiv sind. Ich, für meinen Teil, werde oft und gern an das diesjährige Sommercamp in Neuenmarkt-Wirsberg denken; ich hoffe ihr tut es mir gleich.

Ich werde mich hier zunächst von euch verabschieden und danke EUCH für diese tolle Woche. Jeder hat dazu beigetragen, dass es unvergesslich bleibt. Ich hoffe unser Kontakt bricht nicht so schnell ab und vielleicht sieht man sich mal wieder (schön wär´s)!

Eure Miriam
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